Die Frage nach dem Warum

Vor einiger Zeit habe ich ein unglaublich einfaches Prinzip kennen gelernt, den „Golden Circle“ von Simon Sinek. Und es fasziniert mich immer noch. Die Kernaussage lautet ganz simpel: Beantworte Dir und Anderen die Frage nach dem Warum. Warum tue ich, was ich tue? Warum glaube ich, was ich glaube? Das Warum macht den Unterschied. Was ich mache, machen tausend andere auch; wie ich es mache, machen immer noch hundert andere. Aber warum ich etwas mache, ist mein eigener, ganz individueller Antrieb – meine Werte, mein Traum, meine Vision.

Und wenn ich das für mich selber weiß und anderen vermitteln kann, entstehen Vertrauen und Loyalität. Das gilt für mich als Unternehmer genauso wie für jede Führungskraft. Denn Menschen entscheiden eben nicht nach Faktenlage, sondern Entscheidungen haben etwas mit Emotionen zu tun. Menschen entscheiden, wem sie folgen oder mit wem sie arbeiten – vorausgesetzt sie haben wirklich die freie Wahl – weil derjenige ihnen ein gutes Gefühl vermittelt, weil sie vertrauen, weil sie eine ähnliche Vision haben.

Dieses Prinzip ist die Grundlage meiner Arbeit als Coach. Ich liebe diese Aufgabe, weil ich die größte Freude daran habe, die Entwicklung von Menschen mitzugestalten und zu erleben, wie sie plötzlich klarer sehen, ein Ziel entwickeln und los gehen. Und dieses Prinzip ist auch inhaltlich-methodisch ein wichtiger Baustein für die Arbeit mit Gründern oder Bewerbern genauso wie für Führungskräfte-Coachings: ich unterstütze Sie dabei, sich die Frage nach dem Warum zu beantworten.

Wer mehr über den Golden Circle hören möchte, dem lege ich die Youtube-Videos von Simon Sinek sehr ans Herz. Zum Beispiel dieses hier

Damit Kommunikation gelingt

Gedacht ist nicht gesagt. Gesagt ist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden.

C. K. Lorenz

Besser und einfacher kann man die Komplexität von Kommunikation nicht auf den Punkt bringen, oder? Kommunikation ist einer der zentralsten Bestand­teile unseres (sozialen) Lebens – und eine der größten Herausforderungen, die uns irgendwie immer mal wieder ratlos macht:

  • Warum habe ich da etwas so gründlich missverstanden?
  • Ich habe es doch nur gut gemeint; warum ist das jetzt so schief gelaufen?
  • Ich habe mich doch klar ausgedrückt, aber warum ist das ganz falsch aufgenommen worden?

Dabei ist Kommunikation unsere gemeinsame Basis des Verständnisses und der Verständigung. Gerade, wenn Sie also viel mit (immer wieder anderen) Menschen arbeiten, ist es hilfreich, sich mit den Mechanismen von Kommunikation zu beschäftigen und mal hinter die Kulissen zu schauen. Ich biete daher ein (Inhouse-)Seminar an. Darin geht es z. B. um

  • Die vier Seiten einer Nachricht
  • Fragetechniken
  • Das Eisberg-Modell
  • Aktives Zuhören
  • Ich-Botschaften
  • Feedback-Regeln

Das Seminar ist eine bunte Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Ziel ist, dass Sie Anregungen erhalten, Ihre eigene Kommunikation zu reflektieren, neue Elemente aufzunehmen und Kommunikation gelingend zu gestalten.

Moderation ExpoReal

Zusammen mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München veranstaltete der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nachbarschaftsdialog: Standortentwicklung im hochverdichteten Stadt-Umland-Bereich“.
Unter meiner Moderation erarbeiteten Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Landeshauptstadt München, Gert F. Goergens, Architekt und Stadtplaner, Goergens Miklautz Partner GmbH, Gabriele Müller, 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Haar und PV-Vorstandsmitglied, Katja Rüdiger, Standortleiterin München, BEOS AG sowie Christian Breu, PV-Geschäftsführer, (Foto v.l.n.r.) Möglichkeiten, die Herausforderungen des regionales Wachstums gemeinsam zu lösen. Mehr dazu finden Sie hier.

© Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV)